Besucherzähler:
Spendenkonto der KISS
Kto.-Nr. 11099
bei der Kasseler Sparkasse
(BLZ 52050353)
Weitere Auskünfte erhalten Betroffene bei KISS in der Telefonsprechstunde.
Selbsthilfegruppe für Übergewichtige Kassel
Menschen mit chronischem Übergewicht (Adipositas) sind sich meist bewusst, dass sie in ihrem Leben etwas ändern und ihr Essverhalten umstellen müssten. Kurse zum Thema Bewegung und Ernährung wurden von vielen bereits besucht. Trotzdem fällt es sehr schwer, die dort erworbenen Erkenntnisse konsequent im Alltag zu leben und beizubehalten.
Die Selbsthilfegruppe soll dazu dienen, Erfahrungen zu diesem Thema auszutauschen und sich gegenseitig zu motivieren, durchzuhalten. Gemeinsame Strategien werden in den Treffen miteinander erarbeitet.Es werden jedoch keine Ernährungsvorschläge, wie Wochenpläne oder ähnliches, erstellt.
Das erste Treffen fand im Februar 2009 statt. Die Gruppe ist nach einer vorübergehenden Schließung wieder offen für neue Mitglieder. Die Treffen finden jeweils dienstags um 17 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Johanna-Waescher-Raum statt.
Weitere Informationen über KISS, Tel. 0561/92005-5399.
"Angsthasen"
In dieser Selbsthilfegruppe treffen sich junge Menschen bis 30 Jahre, die mit starken Ängsten leben. Die Gruppe umfasst zur Zeit 7 Personen, die sich im Anschluss an eine Therapie in einer ärztlichen Praxis getroffen haben. Nun will sich die Gruppe auch für Neueinsteiger/innen öffnen.
Du kannst einige der folgenden Symptome mit einem Nicken bestätigen?
Herzrasen, Zittern, Schweißausbrüche; Angst, jeden Augenblick ohnmächtig zu werden; Angst, die Kontrolle zu verlieren; Angst, verrückt zu werden; Dir wird schwindelig und übel; Deine Beine werden weich; An manchen Tagen traust Du Dich kaum, das Haus zu verlassen. Dann hab den Mut und nimm Kontakt zu Gleichgesinnten auf.
Es geht um Erfahrungsaustausch, um den Umgang mit Gefühlen, um Strategien, schwierige Situationen zu meistern, um Motivation und vieles mehr. Auch die Lebenssituation und das Umfeld spielen eine Rolle.
Die Gruppe ist kein Ersatz für eine Therapie oder ärztliche Beratung. Wir versuchen eher die Fragen zu besprechen: Wo kommen die Symptome her? und Wie geht man mit ihnen um? Aber auch die Bewältigung alltäglicher Pobleme steht bei uns im Mittelpunkt.
Die Gruppe trifft sich am 1.,2. und 3. Montag im Monat um 17.30 Uhr im Selbsthilfetreffpunkt der KISS, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Felix-Blumenfeld-Raum. In der 4. Woche ist Pause.
Kontakt über KISS, Tel. 0561/92005-5399 oder direkt über Angsthasen@gmx.net
"Grenzgänger"
(Montagsgruppe der Kasseler Angstselbsthilfe, KASH)
Wir sind eine Gesprächsgruppe zu den Themen Angst und Depression.
Wir arbeiten nach den Gesprächsregeln der themenzentrierten Interaktion,
die zu einem verständnisvolleren Miteinander in einem möglichst geschützten Rahmen beitragen können.
Gegenstand unserer Treffen ist der Austausch von Erfahrungen,
um uns über unsere Probleme und Symptome klar zu werden.
Darüber hinaus steht die Wahrnehmung unserer Gefühle und Bedürfnisse im Vordergrund -
der ganze Mensch in seinem Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist.
Ursachen und Hintergründe versuchen wir, wo möglich, mit einzubeziehen.
Die Gruppe kann uns ein Gefühl von Solidarität vermitteln und uns neue Motivationen
für den Lebensalltag bringen. Hilfestellungen und Strategien zur Bewältigung schwieriger Situationen
können dort erarbeitet werden, wo der Betroffene es möchte und sein konkretes Anliegen einbringt.
Allerdings kann und will die Gruppe kein Ersatz für eine Therapie oder ärztliche Behandlung sein.
Treffen: jeden Montag, 19 bis 21 Uhr, im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel
3. Stock, Elisabeth-Selbert-Raum.
Es werden weitere Mitglieder gesucht. Kontakt über das Infotelefon der Kasseler Angstselbsthilfe (KASH): 0561-9977442,
persönliche Sprechzeit: jeden Do 18-19 Uhr, ansonsten bitte Nachricht auf AB hinterlassen, wir rufen zurück.
Mail: ksangst@yahoo.de Weitere Infos im Internet unter www.kash-gruppen.de
"Die Gratwanderer"
Selbsthilfegruppe gegen Angst, Depression, Burn Out und Lebenskrisen
Wir verstehen uns als Gratwanderer zwischen Lebensängsten und Lebensfreuden. Wir holen den Menschen dort ab, wo er oder sie gerade steht, unabhängig vom medizinisch genauestens analysierten Krankheitsbild.
Wir lernen in der Gruppe die Zusammenhänge zwischen den vielfältigen Angstgedanken, Angstgefühlen und daraus folgende körperliche Reaktionen zu erkennen und damit umzugehen.
Wir treffen uns jeden Dienstag, um 19 Uhr, im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock.
Es entstehen keine Kosten und alles ist zwanglos.
Kontakt: über KISS, Tel. 92005-5399 oder
mail: kiss@stadt-kassel.de
Aplastische Anämie / MDS Selbsthilfegruppe Nordhessen
Erfahrungsaustausch für Betroffene und Angehörige
Diagnose: Aplastische Anämie oder MDS (Myelodysplastisches Syndrom). Eine lebensbedrohliche Erkrankung. Erst nach und nach sind Betroffene und Angehörige in der Lage, sich damit auseinanderzusetzen. Die Krankheit ist sehr selten. Das führt dazu, dass man keine anderen Betroffenen kennt. Da ist keiner, der einen wirklich versteht. Dies soll sich in unserer Selbsthilfegruppe ändern.
Die Gruppe soll unter anderem dazu da sein:
Kontakte mit anderen Betroffenen und deren Angehörigen zu knüpfen
Verständnis für die neue Lebenssituation zu entwickeln
Informationen über Diagnosestellungen und Therapien auszutauschen
Sich gegenseitig Mut zu machen, sich zu unterstützen, um weiterzukämpfen und zu leben
Treffen: Die Gruppe trifft sich jeden ersten Samstag im Monat,
von 14.00 bis 16.00 Uhr (nächstes Treffen: Sa. 5. Juni) und zwar im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Kassel, Wilhelmshöher Allee 32 A, (Straßenbahn-Haltestelle Weigelstraße) 3. Stock, Johanna-Wäscher-Raum.
Anmeldung bei:
KISS, Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen beim Gesundheitsamt Region Kassel, Tel.: 0561/92005-5399
Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP)
Regionalgruppe 32+33 Kassel
Erkrankungen an der Bauchspeicheldrüse, ob eine chronische Entzündung oder ein bösartiger Tumor, sind leider sehr ernsthafte Diagnosen, die erst einmal Ohnmacht und Ratlosigkeit auslösen und das Leben ohne Vorwarnung ins Wanken bringen können.
Unsere Regionalgruppe in Kassel, soll eine Ebene der praktischen Lebenshilfe schaffen. Die Mitglieder praktizieren Hilfe zur Selbsthilfe, sie informieren, motivieren und unterstützen sich gegenseitig bei der Bewältigung ihrer schweren Krankheit. Die gemeinsame Betroffenheit schafft ein Gefühl der Verbundenheit und Solidarität. Die Mitglieder vermitteln erlebte Kompetenz, was kein Arzt oder Therapeut leisten kann.
Die Gruppe wird offen sein, in der Sie, Ihr Partner oder auch Bekannte und Interessierte immer herzlich willkommen sind. Wir freuen uns auf Sie!
Die Gruppe trifft sich jeden zweiten Montag im Monat, 17 bis 18.45 Uhr im Selbsthilfetreffpunkt der KISS, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Joseph-Rinald-Raum. Im Juli 2010 fällt das Treffen wegen Sommerpause aus.
Kontakt zur Zeit noch über KISS, Tel. 0561/92005-5399.
Die Gruppe ist Mitglied im Arbeitskreis der Pankreatektomierten in Bonn.
Linktipp: www.adp-bonn.de
Chronische Erkrankungen / Behinderungen
"Denke positiv!"
Positiv Denken verleiht die Kraft, das Bestmögliche aus einer Situation zu machen. Das ist immer möglich, auch wenn es sich um eine katastrophale Situation handelt.
Positives und Negatives sind im gleichen Maße vorhanden. Für den positiv denkenden Menschen liegt die Freude des Lebens in der Anregung, im innerlich Tätigwerden, die Lage positiv zu sehen und positiv auf die Lage zu reagieren. Das Schwierige macht dabei glücklicher als das Leichte.
Man muss auf das Positive bauen, denn das bringt einen weiter. Das Negative lässt man, soweit das möglich ist, links liegen. Gedanken können Worte erzeugen, Worte wiederum können Taten erzeugen. Die Auswirkungen des Denkens, sowohl positiv als auch negativ, sind größer als wir ahnen.
Die Selbsthilfegruppe ist für Menschen gedacht, die sich mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung auseinandersetzen müssen und nach neuen Perspektiven für ihr weiteres Leben suchen. Sie ist für alle gedacht, die möchten, dass es Ihnen etwas besser geht.
Die Treffen finden jeweils am 4. Dienstag im Monat, 19 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock statt. Es entstehen keine Kosten.
Anmeldung:
Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen KISS
beim Gesundheitsamt Region Kassel, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel
Tel.: 0561 / 92005-5399
Mail: kiss@stadt-kassel.de
Selbsthilfegruppe Chronische Schmerzen Nordhessen
Etwa 8 bis 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden schätzungsweise unter chronischen Schmerzen. „Sie sind austherapiert, sie können sich als Schmerzpatient betrachten“, bekommen Patienten in Arztpraxen also häufiger zu hören. Dabei werden Schmerzen, die länger als drei bis sechs Monate bestehen, als eigenständiges Krankheitsbild behandelt. Nicht mehr die auslösende Erkrankung, sondern die Schmerzen selbst stehen dann bei der medikamentösen Behandlung im Mittelpunkt. Dafür stehen inzwischen die verschiedensten Möglichkeiten zur Verfügung, jedoch nicht alles wird von den Krankenkassen finanziert.
Wie die Schmerzen erlebe werden, ist individuell verschieden. Betroffene selbst können wesentlich dazu beitragen, ihre Lebensqualität trotz Schmerzen zu verbessern. Sie können lernen den Schmerz anders wahrzunehmen, bewusst mit Anspannung und Entspannung umzugehen, Stress zu vermeiden, seinen Tag entsprechend zu planen, sich bewusst positive Inseln im Alltag zu verschaffen.
Um sich über diese Themen auszutauschen soll eine Selbsthilfegruppe für Chronische Schmerzpatienten gegründet werden. Die Gruppe wird von der Deutschen Schmerzliga e.V. und der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Gesundheitsamts Region Kassel (KISS) untestützt.
Die Treffen finden 1-2mal im Monat dienstags um 17 Uhr statt.
Ort: Selbsthilfetreffpunkt der KISS, Wilhelmshöher Allee 32A, 3. Stock, Sara-Nußbaum-Raum.
Anmeldung und weitere Informationen: Tel. 0561/813000
Frauen
"Die Phönixfrauen"
Frauen mit Lebensfreude und Kreativität
Eine Selbsthilfegruppe für Frauen ab 30
Viele Frauen haben Erfahrungen gemacht, die die Entfaltung ihrer Selbstliebe verhindert haben und ihr eigenes Selbstbild geschädigt haben. Sich selbst kennen und annehmen können sind aber Voraussetzungen für Lebensfreude und ein selbstbestimmtes, sinnerfülltes Leben. In unserer jetzt neu entstehenden Gruppe möchten wir gemeinsam versuchen, aus unserem beschädigten Selbst ein vitaleres und gesünderes Selbst werden zu lassen. Die Gruppe richtet sich an Frauen ab 30, die ihre seelischen Belastungen mit Hilfe von kreativen Mitteln, des Austauschs und mit der Unterstützung der Gruppengemeinschaft überwinden möchten. Besonders angetan haben uns künstlerische, kreative Wege, z.B. Malen, Tanzen, Schreiben, Rollenspiele usw. Wir sind offen für alle Ideen der Teilnehmerinnen, die zu mehr Selbstliebe führen. Wir möchten Neues ausprobieren und experimentieren. Wir möchten uns in der Gruppe austauschen, gegenseitig anregen, motivieren und uns in einer wertschätzenden Gruppengemeinschaft gegenseitig unterstützen. Die Gruppe lebt von den Ideen der Teilnehmerinnen, von der Bereitschaft, sich auf diese einzulassen und von einem behutsamen und achtsamen Umgang miteinander. Wir wollen keine Leitung. Jede entscheidet mit und trägt die gleiche Verantwortung. Die Gruppe kann keine Therapie ersetzen und setzt eine gewisse Stabilität der Teilnehmerinnen voraus. Das Angebot ist kostenlos. Es können jedoch Materialkosten anfallen, für die jeder selbst aufkommt. Wir treffen uns wöchentlich donnerstags von 18.00 bis 20.00 Uhr im Selbsthilfetreffpunkt KISS Wilhelmshöher Allee 32a, 3. Stock.
Wenn du also weiblich und über 30 bist, bereit bist, Dich mit Deinen seelischen Belastungen auseinander zu setzen und die Probleme mit Deinem Selbstwertgefühl mit kreativen Mitteln überwinden möchtest, dann bist Du herzlich zu unserer Gruppe eingeladen.
Jeden ersten Donnerstag im Monat ist das Treffen offen für Neue.
Weitere Infos unter http://www.lebensfreude-kassel.de.vu/ Anmeldung telefonisch über KISS, 0561/92005-5399 oder per E-Mail an utigross@ web.de
Inkontinenz
Selbsthilfegruppe für Harn-/Blaseninkontinenz
Diese Selbsthilfegruppe ist für Männer und Frauen bis 60 Jahre gedacht, die Probleme mit dem kontrollierten Abführen von Urin haben.
Es gibt verschiedene Formen von Inkontinenz, Drang- oder Stressinkontinenz, Belastungsinkontinenz und andere mehr.
Für den Austausch in der Selbsthilfegruppe ist die Ursache egal. Die Gruppe soll ein Ort sein, an dem man offen über seine Probleme sprechen kann, ohne sich schämen zu müssen.
Schön wäre es auch, wenn man sich auch außerhalb der regelmäßigen Gruppentreffen verabreden könnte, z.B. zu Unternehmungen, die man sich allein nicht mehr traut.
Ein Austausch über Erfahrungen mit Therapiemethoden und Hilfsmitteln ist erwünscht. In der Gruppe kann man dann gemeinsam Informationen sammeln.
Um Anmeldung bei KISS wird gebeten unter Tel. 0561/92005-5399.
Das erste Treffen findet statt, wenn sich 5-6 Interessent/innen angemeldet haben.
Kleinhirnatrophie
Erfahrungsaustausch für Erwachsene mit Kleinhirnatrophie
Bei der Kleinhirnathropie handelt es sich um eine nicht heilbare Erkrankung, über die man heute nur wenig weiß. Erbliche Faktoren, Alkoholmissrauch, ungeklärte Ursachen können dem Krankheitsbild zugrunde liegen. Die Häufigkeit des Auftretens liegt bei 1:100.000 Personen. Übersetzt handelt es sich um einen wahrnehmbaren Gewebeschwund des Kleinhirns.
Die Symptome sind sehr beeinträchtigend: Bewegungsstörungen, die zu taumelndem Gang und verwaschener Sprache führen, Schwindel, Augenbewegungsstörungen, Zittern bei zielgerichteten Bewegungen kommen in unterschiedlicher Ausprägung vor.
Behandelt werden in der Regel die Symptome der Erkrankung mit Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie.
Wie lässt sich der Alltag mit einer solchen Erkrankung meistern? Weiß jemand etwas über neuere Erkenntnisse? Zu diesen Fragen sucht ein Betroffener Kontakt zu anderen Betroffenen.
KISS gibt seine Telefonnummer an andere Betroffene weiter, damit sie in miteinander in Kontakt kommen können. Wenn sich genügend Personen melden, kann auch eine Gruppe mit Treffen in Kassel gegründet werden.
Kontakt: Carsten Zill, e-Mail: carstenzill@web.de
oder über KISS, Tel. 0561/92005-5399
Gemeinsam kämpfen!
Geht es Ihnen auch so?
· Sie haben eine schwere Erkrankung und können nicht mehr so am Leben teilnehmen wie andere?
· Sie haben sich zurückgezogen, sind allein und einsam geworden?
· Freunde und Bekannte melden sich nicht mehr?
· Gesunde Menschen können oder wollen Sie nicht verstehen – Ihre Angst, Ihre Sorge und Ihre Verzweiflung?
Die Einsamkeit kann genau so tödlich sein wie eine schwere Erkrankung.
Eine Gruppe kann helfen:
Kraft brauchen wir alle, um der verbleibenden Zeit einen Sinn zu geben.
Gruppentreffen:
Jeden Montag von 15.00 bis 16.30 Uhr,
im KISS – Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel,
3. Stock, Marie-Calm-Raum. Es entstehen keine Kosten.
Anmeldung:
KISS; Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen,
Gesundheitsamt Region Kassel,
Tel. 0561 / 92005-5399
Selbsthilfegruppe bei Milchzuckerunverträglichkeit
Was ist eine Milchzuckerunverträglichkeit:
Wenn man beim Genuss von Milch und Milchprodukten Beschwerden wie zB: Übelkeit, Erbrechen, Blähungen oder gar Durchfall bekommt, dann spricht man von einer Milchzuckerunverträglichkeit. In Deutschland sind ca.15% der Bevölkerung betroffen.
Wann tritt eine Milchzuckerunverträglichkeit auf ?
Eine
Milchzuckerunverträglichkeit tritt entweder schon im Säuglingsalter, aber meist
jedoch erst im Erwachsenenalter auf.
Bei welchen
Symptomen sollte an eine Milchzuckerunverträglichkeit gedacht werden ?
Blähungen, Völlegefühl, Unruhe im Magen, Übelkeit, krampfartige Bauchschmerzen
Durchfall, Übelkeit nach dem Essen, u.a.
Die typischen Symptome der Milchzuckerunverträglichkeit betreffen den Magen-Darm Trakt. Der Abstand zwischen Nahrungsaufnahme und Beschwerden beträgt meist 30 Minuten bis mehrere Stunden.
Welche Ursachen gibt es ?
Die Ursache einer Milchzuckerunverträglichkeit ist das Fehlen des Enzyms Lactase im Dünndarm. Der Milchzucker gelangt dann ungehindert in den Dickdarm. Die dort ansässigen Darmbakterien nehmen den Milchzucker sofort auf und vergären ihn. Durch den Gärungsprozess entstehen die Gase Milchsäure, Methan und Wasserstoff. Sie sind für die Beschwerden im Magen-Darm-Trakt verantwortlich.
Es gibt drei verschiedene Formen von Lactasemangel:
Ø Der primäre Lactasemangel tritt meist im Erwachsenenalter auf.
Ø Der sekundäre Lactasemangel ist meist eine Begleiterscheinung von unterschiedlichen Darmerkrankungen z. B. Morbus Chron
Ø Der kongenitale Lactasemangel ist angeboren
Kurzer Test:
Haben Sie nahe Verwandte mit einer Milchzuckerunverträglichkeit ?
Leiden Sie an Blähungen ?
Leiden Sie öfters an Völlegefühl ?
Haben Sie Magen- Darm- Beschwerden nach Milchgenuss z. B.: Cappuccino ?
Treten Ihre Beschwerden ½ bis 3 Stunden nach dem Essen auf ?
Sind sie oft Müde und abgespannt ?
Wenn Sie oder Ihr Kind oder ein Angehöriger mehr als 3x mit Ja angekreuzt haben, ist eine Milchzuckerunverträglichkeit in Erwägung zu ziehen.
Eine genaue Diagnose kann ihr behandelnder Arzt ohne großen Aufwand stellen.
Schauen Sie doch auch mal bei unserer Selbsthilfegruppe vorbei. Wir möchten gegenseitig Erfahrungen und Tipps für eine bessere Lebensqualität austauschen.
Wann und wo wir uns treffen:
Das nächste Treffen findet am Freitag, 30. Juli um 17 Uhr statt. Danach immer am 2. Freitag im Monat, 17 Uhr. Übernächster Termin: 13. August. Ort: Selbsthilfetreffpunkt der KISS, Wilhelmshöher Allee 32 A, 34117 Kassel. 3. Stock, Felix-Blumenfeld-Raum.
Ansprechpartnerin:
Mandy Zschoch, Telefon 0177 / 4170063
Mail: m.zschoch@gmx.de
Magen- und Speiseröhrenkrebs
Zu diesem Thema sucht ein Betroffener Kontakt zu anderen Betroffenen, um Erfahrungen auszutauschen. KISS gibt die Telefonnummer desjenigen an Betroffene weiter, die sich bei KISS melden, damit sie miteinander sprechen können.
Wenn sich genügend Personen melden, kann auch eine Gruppe mit Treffen in Kassel gegründet werden.
Kontakt: Klaus Huck, Tel. 05602/4723 oder klaus.huck@t-online.de
"Echte Männer"
Männer können miteinander über alles sprechen, was ihnen Sorgen bereitet: der Alltag, die Frauen, die Familie, der Beruf, keine Arbeit, das Leben...
Die Gruppe besteht aus 10 Personen, zur Zeit überwiegend aus Männern mit russischsprachiger Herkunft. Aber auch deutsch sprechende Männer sind herzlich willkommen. Es wird Deutsch und Russisch gesprochen, je nachdem wer kommt.
Gruppentreffen nach Absprache.
Kontakt: Gintaras Strimaitis, Tel. 0561/4749281 oder 0176/20473599.
Mütter von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Persönlichkeitsstörungen
"Perspektive"
Wer wir sind:
Wir sind zwei Mütter, die erfahren haben, mit wie viel Unverständnis die Umwelt auf unsere Familiensituation reagiert. Dabei haben wir alles probiert, um unseren Kindern zu helfen. Therapieversuche, Krankenhausaufenthalte, Internat, usw. Bisher hat nichts wirklich geholfen. Jetzt suchen wir für uns eine Perspektive. Gemeinsam in der Selbsthilfegruppe wollen wir sie finden und uns gegenseitig Mut machen. Mal wieder an uns denken, Verständnis finden und offen reden, nicht gleich verurteilt werden. Deshalb haben wir uns entschlossen, eine Selbsthilfegruppe zu gründen.
Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Mütter von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die:
Die Themen in der Selbsthilfegruppe sollen sein:
Weitere Mitglieder gesucht:
Wir suchen weitere Mütter, in der gleichen Lebenssituation, die sich an der Gruppe beteiligen wollen. Die Gruppe trifft sich einmal im Monat, und zwar immer am 1. Mittwoch im Monat, um 19.30 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Sara-Nußbaum-Raum.
Das nächste Treffen ist am 4. August 2010.
Kontakt: Weitere Informationen und Anmeldung bei KISS, Tel. 0561/92005-5399.
Die „DIG-PKU“ entstand 1975 als Zusammenschluss von 8 Elternpaaren, bei deren Kindern PKU diagnostiziert worden war und gehört damit zu den ältesten „Eltern-Selbsthilfe-Organisationen“ in Deutschland. Heute hat die DIG-PKU ca. 1.730 Mitglieder. Sie betreut PKU-Betroffene aber auch Betroffene mit verwandten Stoffwechselstörungen, wie Organacidämien, Homocystinurie, Nichtketotische Hyperglyzinämie und Tyrosinose. Nicht nur Betroffenen, sondern auch Fachkräften steht die DIG PKU als kompetenter Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite.
Eines von 1000 bis 2000 Neugeborenen kommt mit einer sog. "angeborenen" Stoffwechselstörung, die es von seinen Eltern ererbt hat, zur Welt. Aufgrund einer Störung ist das Enzym, welches das in allen „lebensnotwendigen“ Nahrungsmitteln enthaltende Phenylalanin umwandelt, gar nicht oder nur teilweise aktiv. Dadurch häuft sich Phenylalanin in Blut und Geweben an und verursacht eine Hirnschädigung, wenn die PKU nicht in den ersten Lebenswochen entdeckt und sofort behandelt wird. In Deutschland und in vielen anderen Ländern gibt es glücklicherweise ein "Neugeborenen-Screening", das am 3. bis 5. Lebenstag alle Neugeborenen erfasst. Mittels einiger weniger Blutstropfen kann schon frühzeitig festgestellt werden, ob ein Baby von PKU betroffen ist.
Bisher - und sicher auch noch in absehbarer Zukunft - besteht bei der überwiegenden Mehrzahl der Betroffenen die einzige Behandlungsmöglichkeit in einer "phenylalaninarmen Diät". Ein nicht unwesentlicher Teil der Arbeit der DIG-PKU besteht deshalb in Produktinformationen über Spezialpräparate und eiweißarme Lebensmittel, z.B. ganz praktisch in Kochkursen, bei Fachvorträgen und bei Seminaren für Betroffene aller Altersgruppen und ihren Familien.
Die Regionalgruppe Hessen-Nord tritt sich 5-6mal im Jahr nach Absprache zum Erfahrungsaustausch. Wilkommen sind sowohl Eltern betroffener Kinder, die Kinder selbst und auch erwachsene Betroffene.
Nächste Termine:
Dienstag, 13. Juli, 16 Uhr, Stammtisch für Betroffene und Angehörige in der Gaststätte "Komödienstadl", Kassel, Karthäuser Str. 5a.
Samstag, 21.08.2010 - 13:00Uhr im Tierpark Sababurg: "PKU-geeignete Leckereien auf dem Grill".Anmeldung bis 01.08. erbeten.
Kontakt: Anja Gall, Tel. 0561/711702 oder Mail: a.gall@gall-net.de
Linkti
p:www.dig-pku.de
Rheuma
Kinderrheuma Treffpunkt Kassel
Rheuma bei Kindern?
Diese Frage hören Eltern erkrankter Kinder immer wieder. In Deutschland gibt es jährlich etwa 2000 – 3000 Neuerkrankungen Kinder und Jugendlicher an Kinderrheuma.
Das ist eine Entzündung an den Gelenken, kann aber auch die inneren Organe befallen. Typisch sind Gelenkschwellungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Die Behandlung dieser Entzündung erfordert meist Medikamente und eine intensive physikalische Therapie.
Oft können die Kinder sowohl im Schulsport als auch bei anderen Aktivitäten nicht mit ihren Klassenkameraden mithalten, sie haben Schmerzen, müssen mit den Nebenwirkungen der Medikamente klarkommen, haben viele Fehlzeiten, fühlen sich oftmals ausgeschlossen.
Andererseits – da man die rheumatische Erkrankung nicht gleich sehen kann – fehlt in Schule und Umfeld oft das Verständnis für die Problematik der Kinder.
In der Gruppe wollen wir uns über unsere Erfahrungen, Probleme, Hilfen und unseren eigenen Umgang mit der Erkrankung austauschen.
Das nächste Treffen findet Mittwoch, 25. August, 20 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Sara-Nußbaum-Raum statt. Vierteljährliche Treffen sind angedacht, Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Kontakt: Sabina Klein, Tel. 0561/819247 oder kassel@kinderrheuma.com
Selbsthilfegruppe für Schilddrüsenerkrankte Kassel
Wenn die Schilddrüse nicht richtig funktioniert, geraten Körper und Seele aus der Bahn. Je nach Art der Erkrankung nehmen Betroffene zu oder ab, ihnen ist heiß oder kalt, sie sind nervös und aggressiv oder ständig müde und niedergeschlagen. Bei manchen Betroffenen geht das über Jahre so, bis die richtige Diagnose und eine wirksame Behandlungsmethode herausgefunden wird. Hilfreich und entlastend kann es sein, sich in so einer Situation mit anderen Betroffenen auszutauschen.
Deshalb hat sich am 4. März in Kassel eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Schilddrüsenproblemen gegründet. Hierzu zählen Schilddrüsenveränderungen, (Kropf, Knoten, Zysten), die Unterfunktion, die Überfunktion (auch Morbus Basedow), Schilddrüsenentzündungen (auch Hashimoto) und Schilddrüsenkrebs.
In den einmal monatlich stattfindenden Gruppentreffen findet ein offener Erfahrungsaustausch in vertraulichem Rahmen statt. Dabei geht es um den Umgang mit der Erkrankung und den Lebensveränderungen, die die Erkrankung mit sich bringt, um Erfahrungen mit unterschiedlichen Behandlungsmethoden und um gegenseitiges Verständnis und Unterstützung.
Zeit: Jeden ersten Mittwoch im Monat, 17.30 Uhr im KISS Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Sara-Nussbaum-Raum.
Weitere Informationen über KISS, Tel. 0561/ 92005-5399
Elternselbsthilfegruppe Schlaganfallkinder
Erfahrungs- und Informationsaustausch für Eltern von Kindern, die einen Schlaganfall hatten, ist das Ziel dieser Selbsthilfegruppe, die von der Deutschen Schlaganfallhilfe unterstützt wird.
Das zweite Treffen findet Samstag, 28. August, 14 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, statt. Die Räumlichkeiten sind behinderten- und rollstuhlgerecht.
Während sich die Erwachsenen im Gespräch austauschen, ist eine Betreuung für die Kinder im Nebenraum gewährleistet (bitte Spielzeug mitbringen).
Kontakt zur Gruppengründerin über KISS, Tel. 0561/92005-5399 oder SHG.Kassel@gmx.de.
"Mit Schüchternheit leben"
An alle Schüchternen, Schweigsamen und Stillen,
wie wäre es, gemeinsam mit mir eine Gruppe zu gründen, in der wir uns in entspannter Atmosphäre austauschen und auch gemeinsam schweigen können?
Über Folgendes könnten wir miteinander sprechen:
Wie lebe ich mit meiner Schüchternheit?
Was ist mir als schüchterner Mensch wichtig?
Wie gehe ich mit meiner Schüchternheit im Privatleben um?
Wie gehe ich mit meiner Schüchternheit im Berufsleben um?
Wie gehe ich mit meiner Schüchternheit in der Familie um?
Wie gehe ich mit meiner Schüchternheit in Beziehungen um?
Wie gehe ich mit meiner Schüchternheit gegenüber Fremden bzw. Dritten um?
Welche Vorteile bietet mir meine Schüchternheit?
Wo war mir meine Schüchternheit von Vorteil?
Wie schützt mich meine Schüchternheit?
Wie genieße ich meine Schüchternheit?
Wie möchte ich als schüchterner Mensch unterstützt werden?
Wie möchte ich als schüchterner Mensch behandelt werden?
Geplant ist ein wöchentliches Treffen.
Nach einer Phase des Kennenlernens ist angedacht, die Gruppe zu schließen.
Interessenten melden sich bei KISS, Tel. 0561/92005-5399.
Bis bald.
Sektenaussteiger Selbsthilfegruppe Kassel
Die Gruppe ist für Menschen gedacht, die in destruktiven Glaubensgemeinschaften eingebunden waren und nun nach neuen Perspektiven für ihr weiteres Leben suchen.
In der Gruppe soll ein Erfahrungsaustausch stattfinden, um die Vergangenheit zu bewältigen und neue Wege zu finden.
Ziele können sein z.B.:
Die Gruppe trifft sich seit längerer Zeit vorerst einmalig Ende April, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Nähere Informationen über KISS, Tel. 0561/92005-5399 oder kiss@stadt-kassel.de
Linktipps:
www.sinus-ffm.de
ASBH - Arbeitsgemeinschaft Spina bifida /Hydrocephalus Kassel / Nordhessen
Wir sind Selbstbetroffene und Eltern von Kindern mit Handicaps" durch Spina bifida und Hydrocephalus. Wir haben festgestellt, dass in Nordhessen und den angrenzenden Bundesländern eine große Anzahl von Menschen mit sehr ähnlichen Problemen nicht zusammen finden. Wir möchten uns mit anderen Betroffenen treffen, um uns nicht mehr mit den selben Fragen alleingelassen zu fühlen, sondern um "gemeinsame" Probleme zu bewältigen und Erfahrungen auszutauschen.
Wir wollen miteinander reden, gemeinsam Spaß haben und zusammen für geeignete Kindergartenplätze, Integrationsklassen, Arbeitsplätze und unseren sozialen Status in der Gesellschaft kämpfen.
Wir bieten:
einen Stammtisch, vierteljährlich
Adressenaustausch von Ärzten und Therapeuten
allgemeinen Erfahrungsaustausch
medizinische und rechtliche Fachseminare
Wir suchen Menschen, die sich mit uns gemeinsam auf den Weg machen...
Kontakt:
Wassiliki Bousabeur
Karlsbader Str. 7
34134 Kassel
Tel. 0561/8908893
Für Hydrocephalusbetroffene:
Frau Brumby-Helmtag
Hinter den Höfen 13
34369 Hofgeismar
Tel. 05671/6438
E-Mail:
asbh-kassel@web.deInternet:
www.asbh.de
Selbsthilfegruppe gegen Suchtgefahren russisch/deutsch
Wir sind eine Selbsthilfegruppe von Männern und Frauen, die aus russischsprachigen Ländern nach Deutschland gekommen sind und die ihr Leben nicht mehr in einer Abhängigkeit von Suchtmitteln verbringen möchten. Wir haben in unserer Vergangenheit überwiegend harte Drogen konsumiert und arbeiten nun mit Hilfe unseres 10-Schritte Programms daran, unser Leben zu ändern.
Wir treffen uns jeden Tag von 12-15 Uhr im Gemeindezentrum Kohlenstr. 12, Kassel.
Das Gruppengespräch findet in russischer Sprache statt. Bei Bedarf wechseln wir auf Deutsch.
Kontakt über KISS, Tel. 0561/92005-5399.