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Wir über uns

Was sind Selbsthilfegruppen?

Selbsthilfegruppen

von A-Z

Links

Kontakt zur KISS

Veranstaltungshinweise

 

 

Spendenkonto der KISS
Kto.-Nr. 11099
bei der Kasseler Sparkasse
(BLZ 52050353)

 

 

Neue Selbsthilfegruppen:

Weitere Auskünfte erhalten Betroffene bei KISS in der Telefonsprechstunde.

 

Adipositas

Selbsthilfegruppe für Übergewichtige Kassel

Menschen mit chronischem Übergewicht (Adipositas) sind sich meist bewusst, dass sie in ihrem Leben etwas ändern und ihr Essverhalten umstellen müssten. Kurse zum Thema Bewegung und Ernährung wurden von vielen bereits besucht. Trotzdem fällt es sehr schwer, die dort erworbenen Erkenntnisse konsequent im Alltag zu leben und beizubehalten.

In der Selbsthilfegruppe sprechen wir darüber, wie es uns geht. So wie wir sind, mit unseren Pfunden.

Die Gruppe ist zur Zeit geschlossen. Ob wir neue Mitglieder aufnehmen, entscheiden wir wieder Ende 2011.

Die Treffen finden jeweils dienstags um 17 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Johanna-Waescher-Raum statt.

Weitere Informationen über KISS, Tel. 0561/92005-5399.

 

 

 

 

Angst, Depression, Burn Out

 

"Die Gratwanderer"

Selbsthilfegruppe gegen Angst, Depression, Burn Out und Lebenskrisen

 

Wir verstehen uns als Gratwanderer zwischen Lebensängsten und Lebensfreuden. Wir holen den Menschen dort ab, wo er oder sie gerade steht, unabhängig vom medizinisch genauestens analysierten Krankheitsbild.

 

Wir lernen in der Gruppe die Zusammenhänge zwischen den vielfältigen Angstgedanken, Angstgefühlen und daraus folgende körperliche Reaktionen zu erkennen und damit umzugehen.

 

Wir treffen uns jeden Dienstag, um 19 Uhr, im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock.

 

Die Gruppe nimmt derzeit keine Neuen auf. Es wird eine Warteliste geführt.

 

Es entstehen keine Kosten und alles ist zwanglos.

 

Kontakt: über KISS, Tel. 92005-5399 oder mail: kiss@stadt-kassel.de

 

 

 

 

 

Bauchspeicheldrüsenerkrankungen

 

Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP)

Regionalgruppe 32+33 Kassel

 

Erkrankungen an der Bauchspeicheldrüse, ob eine chronische Entzündung oder ein bösartiger Tumor, sind leider sehr ernsthafte Diagnosen, die erst einmal Ohnmacht und Ratlosigkeit auslösen und das Leben ohne Vorwarnung ins Wanken bringen können.

 

Unsere Regionalgruppe in Kassel, soll eine Ebene der praktischen Lebenshilfe schaffen. Die Mitglieder praktizieren Hilfe zur Selbsthilfe, sie informieren, motivieren und unterstützen sich gegenseitig bei der Bewältigung ihrer schweren Krankheit. Die gemeinsame Betroffenheit schafft ein Gefühl der Verbundenheit und Solidarität. Die Mitglieder vermitteln erlebte Kompetenz, was kein Arzt oder Therapeut leisten kann.

 

Die Gruppe wird offen sein, in der Sie, Ihr Partner oder auch Bekannte und Interessierte immer herzlich willkommen sind. Wir freuen uns auf Sie!

 

Die Gruppe trifft sich alle zwei Monate am zweiten Montag im Monat, 17 bis 18.45 Uhr im  Selbsthilfetreffpunkt der KISS, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Joseph-Rinald-Raum. Im Jahr 2012: 13.2./11.6/ 13.8./8.10./10.12.

Kontakt zur Zeit noch über KISS, Tel. 0561/92005-5399. 

 

Die Gruppe ist Mitglied im Arbeitskreis der Pankreatektomierten in Bonn.

Linktipp: www.adp-bonn.de

 

 

Berufliche Integration nach Erkrankung

Gesprächsgruppe der Kasseler Angstselbsthilfegruppen KASH

Für Menschen, die sich nach überstandener körperlicher oder psychischer Erkrankung wieder in den Arbeitsmarkt integrieren wollen, gründet die Kasseler Angstselbsthilfe (KASH) eine neue, kostenfreie Gesprächsselbsthilfegruppe zur gegenseitigen Unterstützung.

Menschen, die durch eine Erkrankung erwerbsunfähig geworden sind, haben oft psychosoziale Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel Geldnot, Beziehungslosigkeit, mangelde Anerkennung, keine gesellschaftliche Teilhabe, Isolation, etc.

Sich aus dieser Situation zu befreien, ist aus vielen Gründen heraus sehr schwierig. Die Gruppe soll dabei helfen, eine berufliche Reintegration zu ermöglichen.

Durch Austausch und gegenseitige Unterstützung, vor allem in der Überwindung von Enttäuschungen, soll der Prozess begleitet werden. Auch der Aufbau einer gesunden Frustrationstoleranz steht im Mittelpunkt.

Weitere Schwerpunkte sind der "Kampf" gegen die Behörden und sozialen Institutionen. Der Irrgarten der Bürokratie ist gemeinsam besser zu bewältigen. Wir wollen auch  gemeinsam nach adäquaten Beschäftigungsmöglichkeiten suchen. Es gibt so viele Jobbörsen in den neuen Medien und so viele soziale Anlaufstellen über die man sich austauschen kann.

Treffen: Montags, 19 Uhr, KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel. Info und Anmeldung: Tel. 9977442.

 

 

Chronische Erkrankungen / Behinderungen

"Denke positiv!"

Positiv Denken verleiht die Kraft, das Bestmögliche aus einer Situation zu machen. Das ist immer möglich, auch wenn es sich um eine katastrophale Situation handelt.

Positives und Negatives sind im gleichen Maße vorhanden. Für den positiv denkenden Menschen liegt die Freude des Lebens in der Anregung, im innerlich Tätigwerden, die Lage positiv zu sehen und positiv auf die Lage zu reagieren. Das Schwierige macht dabei glücklicher als das Leichte.

Man muss auf das Positive bauen, denn das bringt einen weiter. Das Negative lässt man, soweit das möglich ist, links liegen. Gedanken können Worte erzeugen, Worte wiederum können Taten erzeugen. Die Auswirkungen des Denkens, sowohl positiv als auch negativ, sind größer als wir ahnen.

Die Selbsthilfegruppe ist für Menschen gedacht, die sich mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung auseinandersetzen müssen und nach neuen Perspektiven für ihr weiteres Leben suchen. Sie ist für alle gedacht, die möchten, dass es Ihnen etwas besser geht.

Die Treffen finden jeweils am 4. Dienstag im Monat, 19 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock statt. Es entstehen keine Kosten.

 

Anmeldung:

Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen KISS

beim Gesundheitsamt Region Kassel, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel

Tel.: 0561 / 92005-5399

Mail: kiss@stadt-kassel.de

 

 

Chronische Schmerzen

Selbsthilfegruppe Chronische Schmerzen Nordhessen

Etwa 8 bis 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden schätzungsweise unter chronischen Schmerzen. „Sie sind austherapiert, sie können sich als Schmerzpatient betrachten“, bekommen Patienten in Arztpraxen also häufiger zu hören. Dabei werden Schmerzen, die länger als drei bis sechs Monate bestehen, als eigenständiges Krankheitsbild behandelt. Nicht mehr die auslösende Erkrankung, sondern die Schmerzen selbst stehen dann bei der medikamentösen Behandlung im Mittelpunkt. Dafür stehen inzwischen die verschiedensten Möglichkeiten zur Verfügung, jedoch nicht alles wird von den Krankenkassen finanziert.

Wie die Schmerzen erlebe werden, ist individuell verschieden. Betroffene selbst können wesentlich dazu beitragen, ihre Lebensqualität trotz Schmerzen zu verbessern. Sie können lernen den Schmerz anders wahrzunehmen, bewusst mit Anspannung und Entspannung umzugehen, Stress zu vermeiden, seinen Tag entsprechend zu planen, sich bewusst positive Inseln im Alltag zu verschaffen.

Um sich über diese Themen auszutauschen soll eine Selbsthilfegruppe für Chronische Schmerzpatienten gegründet werden. Die Gruppe wird von der Deutschen Schmerzliga e.V. und der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Gesundheitsamts Region Kassel  (KISS) untestützt.

Die Treffen finden 1-2mal im Monat dienstags um 17 Uhr statt.

Ort: Selbsthilfetreffpunkt der KISS, Wilhelmshöher Allee 32A, 3. Stock, Sara-Nußbaum-Raum.

Anmeldung und weitere Informationen: Tel. 0561/813000

www.schmerzliga.de

 

 

EKS

Erwachsene Kinder von suchtkranken Eltern/Erziehern

(und aus dysfunktionalen Familien)

 

Erwachsene Kinder einer suchtkranken, nichtfunktionalen und /oder emotional gestörten Familie/Erzieher sind eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, deren Hauptanliegen es ist, sich vom Schmerz der Vergangenheit zu lösen und ein selbst bestimmtes, erfülltes Leben führen zu können. In unseren Herkunftsfamilien herrschten stoffliche oder nichtstoffliche Abhängigkeiten u./o. Zwangsstörungen und ihre Folgen vor. Dazu gehörten auch Missbräuche jeder Art, Gewaltklima, Kontoroll- u. Herrschsucht, Verwahrlosung, Jähzorn, Kinder als Tröster, Versorger, Sinnstifter oder "Ehekitt", usw.

 

Betroffene "Erwachsene Kinder" wollen gern "helfen" oder "gebraucht" werden. Dadurch besteht u. a. die Gefahr, dass sie sich als co-abhängige, depressive Helfer im Selbstkonzept: "Wenn ich nicht helfen kann, bin ich nicht", aufgeben. Oft haben sie die meisten Kindheitsgefühle begraben und wiederholen zwanghaft ihre Ursachen, durch die so unbewusst zur inneren Heimat erklärten, kindlich-emotionalen Landschaften und  Handlungsmuster.  Meist fühlen "Erwachsene Kinder" sich "verschieden" und unverstanden von anderen, pflegen ein niedriges Selbstwertgefühl und erschaffen einen fremdbestimmten, angepassten "Brav-Charakter" ohne eigene Identität. Sie fürchten Kritik, zornige Menschen, Autoritätspersonen und vermeiden Konflikte.

 

Viele von ihnen befanden sich in einer Notlage, einem Zustand unverarbeiteter Trauer und Wutvermeidung. Sie sind abhängige Persönlichkeiten mit der starken Angst, im Stich gelassen zu werden und reinszenieren unbewusst diese Dramen. Für das Weiterbestehen einer Beziehung würden sie fast alles tun. Häufig sind sie beziehungssüchtig und leben in Co-Abhängigkeit mit anderen zwanghaften- und/oder suchtmittelabhängigen Persönlichkeiten zusammen. Auch Beziehungsmagersucht (Rückzug aus Verletzungsangst, vor den zum Daseinssinn idealisierten Partner!) mit Einsamkeits-Rückzug und Depressionen, sind häufige Begleiter.

 

Diese Auswahl an Charaktereigenschaften "Erwachsener Kinder" müssen nicht zwangsläufig vorhanden sein und sind keine Voraussetzung, um aus den treffen (Meetings) Nutzen ziehen zu können. Wir arbeiten gezielt an unseren alten Verhaltensmustern mit einem auf unserere Bedürfnisse abgewandelten 12-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker. In einer vertrauensvollen Atmosphäre versuchen wir aus dem Reagieren in das agieren zu kommen und die fruchtlose Opferrolle aufzugeben. Wir reden nicht außerhalb des Meetings über das Gehörte und "Verbessern" den anderen nicht, wir diskutieren nicht und "verrat-schlagen" niemanden.

 

Diese Gruppe ist nicht verbunden mit irgendeiner Sekte, einer politischen Gruppe, Organisation oder Institution. Sie begibt sich in keine Kontroverse, noch unterstützt sie irgendeine Sache oder geht gegen sie vor. Es gibt keine Mitgliedsbeiträge. Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, sich vom Schmerz der Vergangenheit zu lösen, um ein glückliches und erfülltes Leben führen zu können.

 

Gruppentreffen:   

jeden Donnerstag, 18.00-19.30 Uhr im Selbsthilfetreffpunkt der KISS

Wilhelmshöher Allee 32a, Kassel, 3.  Stock, Felix-Blumenfeld-Raum.

 

Kontakt: Jeder, der sich angesprochen fühlt, kann direkt zum Treffen kommen oder einfach vorher per Mail oder Telefon Kontakt aufnehmen.

mail direkt an: eks-kassel@gmx.de

 

oder über KISS

Wilhellmshöher Allee 32A

34117 Kasel

Tel. 0561/92005-5399

Fax: 0561/92005-5322

mail: kiss@stadt-kassel.de

 

Linktipp: www.eksev.org

 

Essstörungen

Selbshilfegruppe für Menschen mit Bulimie und/oder Magersucht

Eine wachsende Personenzahl in Deutschland leidet unter Essstörungen. Hierbei haben sich besonders zwei Krankheitsbilder herauskristallisiert. Neben der Magersucht,  leiden immer mehr Betroffene unter der Ess-Brech-Sucht.

Magersucht und Bulimie sind in der Gesellschaft immer noch Tabuthemen, obwohl sie uns im täglichen Leben häufig begegnen.

Diese Selbsthilfegruppe ist für Männer und Frauen ab 18 Jahren mit therapeutischen Vorerfahrungen. Diese Eingrenzung ist nötig, da diese Gruppe kein Ersatz für eine Therapie oder eine ärztliche Beratung ist.

Wir wollen unser Schweigen brechen und endlich mit Menschen in Kontakt treten, die Ähnliches erleben oder erlebt haben. Es geht um den Erfahrungsaustausch untereinander. Wie man beispielsweise mit Folgeproblemen der Krankheit umgeht oder seinen eigenen Körper wahrnimmt. Wir wollen gemeinsam Wege weg von der Fokussierung auf das Essen, wieder hin zu schönen Dingen des Lebens finden. Es können immer wieder neue Themen besprochen werden, welche die Mitglieder einbringen und ihnen wichtig sind.

Die Gruppe hat am 7. Dezember 2011 begonnen. Zeit: mittwochs von 18 bis 20 Uhr, aber nicht jeden Mittwoch, bitte Termine erfragen.

Bei Interesse Kontakt über Kiss, Tel. 0561/7875399 oder kiss@stadt-kassel.de

 

Familie

"Familienwerkstatt"

Wir sind eine Gruppe von Familien und Alleinstehenden, die sich mit Frgen und Problemen rund um das Thema Familie beschäftigt. Wir setzen uns mit aktuellen Problemen der Gruppenmitglieder auseinander und versuchen gemeinsam Lösungen zu finden. Es geht um Konflikte in der Ehe oder Partnerschaft, Erziehung der Kinder, um generationsübergreifende Beziehungen, Integration, Vorbereitung für die Ehe und noch viel mehr.

Wir freuen uns über jeden, der sich Gedanken über den Wert der Familie in unserer Gesellschaft macht.

Treffen: jeden 1. Samstag im Monat, 13 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Sara-Nußbaum-Raum.

Kontakt: Familie Braun, Tel. 0176/23760560

Frauen
"Die Phönixfrauen"
Frauen mit Lebensfreude und Kreativität
Eine Selbsthilfegruppe für Frauen ab 30 
Viele Frauen haben Erfahrungen gemacht, die die Entfaltung ihrer
Selbstliebe verhindert haben und ihr eigenes Selbstbild geschädigt
haben. Sich selbst kennen und annehmen können sind aber Voraussetzungen
für Lebensfreude und ein selbstbestimmtes, sinnerfülltes Leben.

In unserer Gruppe möchten wir gemeinsam
versuchen, aus unserem beschädigten Selbst ein vitaleres und gesünderes
Selbst werden zu lassen. Die Gruppe richtet sich an Frauen ab 30, die
ihre seelischen Belastungen mit Hilfe von kreativen Mitteln, des
Austauschs und mit der Unterstützung der Gruppengemeinschaft überwinden
möchten. Besonders angetan haben uns künstlerische, kreative Wege, z.B.
Malen, Tanzen, Schreiben, Rollenspiele usw. Wir sind offen für alle
Ideen der Teilnehmerinnen, die zu mehr Selbstliebe führen. Wir möchten
Neues ausprobieren und experimentieren.

Wir möchten uns in der Gruppe austauschen, gegenseitig anregen,
motivieren und uns in einer wertschätzenden Gruppengemeinschaft
gegenseitig unterstützen. Die Gruppe lebt von den Ideen der
Teilnehmerinnen, von der Bereitschaft, sich auf diese einzulassen und
von einem behutsamen und achtsamen Umgang miteinander. Wir wollen keine
Leitung. Jede entscheidet mit und trägt die gleiche Verantwortung. Die
Gruppe kann keine Therapie ersetzen und setzt eine gewisse Stabilität
der Teilnehmerinnen voraus. 

Das Angebot ist kostenlos. Es können jedoch Materialkosten anfallen,
für die jeder selbst aufkommt. Wir treffen uns wöchentlich 
donnerstags von 18.00 bis 20.00 Uhr im Selbsthilfetreffpunkt KISS
Wilhelmshöher Allee 32a, 3. Stock. Am ersten Donnerstag im Monat ist das Treffen offen für Neue.
 
Anmeldung telefonisch über KISS, 0561/92005-5399. 
 
Hochsensible Menschen
Selbsthilfegruppe Kassel
Der Begriff Hochsensibilität wurde erstmals 1997 von der US-amerikanischen 
Psychologin Elaine Aron benannt. HSP (High Sensitive Person) reagieren auf
Reize jeglicher Art stärker und sind dadurch auch leichter von einer "Überstimulation"
betroffen. Die Hochsensibilität ist individuell unterschiedlich. Oft sind mehrere Sinne
gleichzeitig betroffen.
 
Es wir angenommen, dass 15-20% der Bevölkerung hochsensibel sind. Männer und
Frauen sind gleichermaßen betroffen. Hochsensible Kinder und Erwachsene haben es
in der heutigen Zeit schwer. Ihr sensibles Nervenkostüm gerät leider allzu oft aus dem Konzept,
zum Beispiel durch Lärm, Hektik, Umweltschmutz und Leistungsdruck. Schon im Säuglingsalter
reagieren manche Menschen stärker auf äußere Reize mit Stresssymptomen als weniger 
empfindliche Menschen. Dies lässt vermuten, dass Hochsensibilität angeboren ist.
 
Hochsensible Menschen haben folgende Phänomene gemeinsam:
 
Hochsensible Menschen empfinden sich selbst oft als "anders" und ihre Hochsensibilität
sehen Sie als Ihre "Schwäche" an. 
 
Hochsensible Menschen haben positive Fähigkeiten:
Hochsensibilität ist keine Krankheit. Jeder Mensch ist sensibel und kann riechen, schmecken, sehen und fühlen. 
Es gibt aber dennoch Menschen, die stärker sensibel sind, so genannte Hochsensible.
 
Bleibt die Hochsensibilität unerkannt oder der Umgang mit ihr misslingt, dann kann es schwierig für die
Betroffenen werden!
 
Es gibt in Kassel Ende 2011 zwei Gesprächsselbsthilfegruppen für Hochsensible zum Erfahrungsaustausch. 
Beide Gruppen nehmen derzeit keine Neuen auf. Es wird eine Warteliste zur Gründung einer dritten Gruppe geführt.
 
Kontakt: Sabine Ehlert-Anthofer, Telefon: 0561/8705346 oder Mail: sabine.ehlert-anthofer@arcor.de
oder     : Karola Ewig, 	    Telefon: 0561/5297292 oder Mail: k.ewig@gmx.de
 
Hier finden Sie einen Online-Test zum Thema Hochsensibilität:
www.zartbesaitet.net/test.htm
 
Inkontinenz
Selbsthilfegruppe für Harn-/Blaseninkontinenz

Diese Selbsthilfegruppe ist für Männer und Frauen bis 60 Jahre gedacht, die Probleme mit dem kontrollierten Abführen von Urin haben.

Es gibt verschiedene Formen von Inkontinenz, Drang- oder Stressinkontinenz,  Belastungsinkontinenz und andere mehr.

Für den Austausch in der Selbsthilfegruppe ist die Ursache egal. Die Gruppe soll ein Ort sein, an dem man offen über seine Probleme sprechen kann, ohne sich schämen zu müssen.

Schön wäre es auch, wenn man sich auch außerhalb der regelmäßigen Gruppentreffen verabreden könnte, z.B. zu Unternehmungen, die man sich allein nicht mehr traut.

Ein Austausch über Erfahrungen mit Therapiemethoden und Hilfsmitteln ist erwünscht. In der Gruppe kann man dann gemeinsam Informationen sammeln.

Um Anmeldung bei KISS wird gebeten unter Tel. 0561/92005-5399.

Das erste Treffen findet statt, wenn sich 5-6 Interessent/innen angemeldet haben.

 

 

 Kleinhirnatrophie

Erfahrungsaustausch für Erwachsene mit Kleinhirnatrophie

Bei der Kleinhirnathropie handelt es sich um eine nicht heilbare Erkrankung, über die man heute nur wenig weiß. Erbliche Faktoren, Alkoholmissrauch, ungeklärte Ursachen können dem Krankheitsbild zugrunde liegen. Die Häufigkeit des Auftretens liegt bei 1:100.000 Personen. Übersetzt handelt es sich um einen wahrnehmbaren Gewebeschwund des Kleinhirns.

Die Symptome sind sehr beeinträchtigend: Bewegungsstörungen, die zu taumelndem Gang und verwaschener Sprache führen, Schwindel,  Augenbewegungsstörungen, Zittern bei zielgerichteten Bewegungen kommen in unterschiedlicher Ausprägung vor.

Behandelt werden in der Regel die Symptome der Erkrankung mit Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie.

Wie lässt sich der Alltag mit einer solchen Erkrankung meistern? Weiß jemand etwas über neuere Erkenntnisse? Zu diesen Fragen sucht ein Betroffener Kontakt zu anderen Betroffenen.

KISS gibt seine Telefonnummer an andere Betroffene weiter, damit sie in miteinander in Kontakt kommen können. Wenn sich genügend Personen melden, kann auch eine Gruppe mit Treffen in Kassel gegründet werden.

Kontakt: Carsten Zill, e-Mail: carstenzill@web.de

oder über KISS, Tel. 0561/92005-5399

 

 

Lactoseintoleranz

Selbsthilfegruppe bei Milchzuckerunverträglichkeit

Was ist eine Milchzuckerunverträglichkeit:

Wenn man beim Genuss von Milch und Milchprodukten Beschwerden wie zB: Übelkeit, Erbrechen, Blähungen oder gar Durchfall bekommt, dann spricht man von einer Milchzuckerunverträglichkeit. In Deutschland sind ca.15% der Bevölkerung betroffen.

Wann tritt eine Milchzuckerunverträglichkeit auf ?

Eine Milchzuckerunverträglichkeit tritt entweder schon im Säuglingsalter, aber meist jedoch erst im Erwachsenenalter auf.
Bei welchen Symptomen sollte an eine Milchzuckerunverträglichkeit gedacht werden ?

Blähungen, Völlegefühl, Unruhe im Magen, Übelkeit, krampfartige Bauchschmerzen

Durchfall, Übelkeit nach dem Essen, u.a.

Die typischen Symptome der Milchzuckerunverträglichkeit betreffen den Magen-Darm Trakt. Der Abstand zwischen Nahrungsaufnahme und Beschwerden beträgt meist 30 Minuten bis mehrere Stunden.

Welche Ursachen gibt es ?

Die Ursache einer Milchzuckerunverträglichkeit ist das Fehlen des Enzyms Lactase im Dünndarm. Der Milchzucker gelangt dann ungehindert in den Dickdarm. Die dort ansässigen Darmbakterien nehmen den Milchzucker sofort auf und vergären ihn. Durch den Gärungsprozess entstehen die Gase Milchsäure, Methan und Wasserstoff. Sie sind für die Beschwerden im Magen-Darm-Trakt verantwortlich.

Es gibt drei verschiedene Formen von Lactasemangel:

Ø    Der primäre Lactasemangel tritt meist im Erwachsenenalter auf.

Ø    Der sekundäre Lactasemangel ist meist eine Begleiterscheinung von unterschiedlichen Darmerkrankungen z. B. Morbus Chron

Ø    Der kongenitale Lactasemangel ist angeboren

Kurzer Test:

Haben Sie nahe Verwandte mit einer Milchzuckerunverträglichkeit ?

Leiden Sie an Blähungen ?

Leiden Sie öfters an Völlegefühl ?

Haben Sie Magen- Darm- Beschwerden nach Milchgenuss z. B.: Cappuccino ?

Treten Ihre Beschwerden ½ bis 3 Stunden nach dem Essen auf ?

Sind sie oft Müde und abgespannt ?

Wenn Sie oder Ihr Kind oder ein Angehöriger mehr als 3x mit Ja angekreuzt haben, ist eine Milchzuckerunverträglichkeit in Erwägung zu ziehen.

Eine genaue Diagnose kann ihr behandelnder Arzt ohne großen Aufwand stellen.

Schauen Sie doch auch mal bei unserer Selbsthilfegruppe vorbei. Wir möchten gegenseitig Erfahrungen und Tipps für eine bessere Lebensqualität austauschen.

 Wann und wo wir uns treffen:

Immer am 2. Freitag im Monat, 17 Uhr. Nächster Termin: 13. August. Ort: Selbsthilfetreffpunkt der KISS, Wilhelmshöher Allee 32 A, 34117 Kassel. 3. Stock, Felix-Blumenfeld-Raum.

Ansprechpartnerin:

Mandy Zschoch,   Telefon 0177 / 4170063   Mail: m.zschoch@gmx.de

 

Magen- und Speiseröhrenkrebs

Zu diesem Thema sucht ein Betroffener Kontakt zu anderen Betroffenen, um Erfahrungen auszutauschen. KISS gibt die Telefonnummer desjenigen an Betroffene weiter, die sich bei KISS melden, damit sie miteinander sprechen können.

Wenn sich genügend Personen melden, kann auch eine Gruppe mit Treffen in Kassel gegründet werden.

Kontakt: Klaus Huck, Tel. 05602/4723 oder klaus.huck@t-online.de

 

Mütter von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Persönlichkeitsstörungen

 

"Perspektive"

Wer wir sind:

Wir sind zwei Mütter, die erfahren haben, mit wie viel Unverständnis die Umwelt auf unsere Familiensituation reagiert. Dabei haben wir alles probiert, um unseren Kindern zu helfen. Therapieversuche, Krankenhausaufenthalte, Internat, usw. Bisher hat nichts wirklich geholfen. Jetzt suchen wir für uns eine Perspektive. Gemeinsam in der Selbsthilfegruppe wollen wir sie finden und uns gegenseitig Mut machen. Mal wieder an uns denken, Verständnis finden und offen reden, nicht gleich verurteilt werden. Deshalb haben wir uns entschlossen, eine Selbsthilfegruppe zu gründen.

 

Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Mütter von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die:

Die Themen in der Selbsthilfegruppe sollen sein:

Weitere Mitglieder gesucht:

Wir suchen weitere Mütter, in der gleichen Lebenssituation, die sich an der Gruppe beteiligen wollen. Die Gruppe trifft sich einmal im Monat, und zwar immer am 1. Mittwoch im Monat, um 19.30 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Sara-Nußbaum-Raum.

Nächster Termin: 7. Dezember 2011

Kontakt: Weitere Informationen und Anmeldung bei KISS, Tel. 0561/92005-5399.

 

 Myelodysplatisches Syndrom (MDS) / Aplastische Anämie

Selbsthilfegruppe Nordhessen

 Erfahrungsaustausch für Betroffene und Angehörige

Diagnose: Aplastische Anämie oder MDS (Myelodysplastisches Syndrom). Eine lebensbedrohliche Erkrankung. Erst nach und nach sind Betroffene und Angehörige in der Lage, sich damit auseinanderzusetzen. Die Krankheit ist sehr selten. Das führt dazu, dass man keine anderen Betroffenen kennt. Da ist keiner, der einen wirklich versteht. Dies soll sich in unserer Selbsthilfegruppe ändern.

 Die Gruppe soll unter anderem dazu da sein:

  • Kontakte mit anderen Betroffenen und deren Angehörigen zu knüpfen

  • Verständnis für die neue Lebenssituation zu entwickeln

  • Informationen über Diagnosestellungen und Therapien auszutauschen

  • Sich gegenseitig Mut zu machen, sich zu unterstützen, um weiterzukämpfen und zu leben

 

Treffen: Die Gruppe trifft sich jeden ersten Samstag im Monat,

von 14.00 bis 16.00 Uhr, im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Kassel, Wilhelmshöher Allee 32 A, (Straßenbahn-Haltestelle Weigelstraße) 3. Stock, Johanna-Wäscher-Raum.

 

Anmeldung bei:

KISS, Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen beim Gesundheitsamt Region Kassel, Tel.: 0561/92005-5399   

 

Nahtoderfahrung

Hast Du auch das Licht gesehen ?

Selbsthilfegruppe für Menschen mit einer Nahtoderfahrung

Meine Nahtoderfahrung (Kurzfassung):                  (zur ausführlichen Fassung (pdf))

Ich sah mich auf dem Boden liegen und schaute mir selbst in die offenen Augen, obwohl ich im Raum anwesend war. Ich, mein Geist/Bewusstsein, war da, aber mein Körper lag auf dem Boden.

 

Dieser Tunnel war lang, fast schwarz, wenn nicht am Ende dieses eigenartige Licht gewesen wäre. Als ob es leben würde, ich wurde angezogen von diesem Licht.

 

Ich stand da und begriff die Unendlichkeit dieses Raumes. Ich war glücklich. Völlige Stille in meinem Herzen. Ich war zu Hause. Endlich angekommen dachte ich.

 

Dann auf einmal legte jemand die Hand auf meine Schulter und rief mich bei meinem Namen. Eine mächtige große Gestalt. Er war umhüllt in Nebel. Die Kraft, das Licht, die es ausstrahlte, diese vollkommene Reinheit. Voll mit Liebe, demütig in Würde.

 

In völliger Ruhe und Überzeugung sagte das Wesen: du musst noch mal runter. Du musst deine Aufgabe erledigen. Das Wesen zeigte mir meine Taten zu anderen Menschen. Was ich sagte und was ich tat. Wie oft gehen wir durch das Leben und sprechen Worte aus, deren Bedeutung wir manchmal nicht kennen, oder keine Ahnung davon haben, was sie in einem anderen Menschen verursachen können. Verantwortung für das Handeln, Denken und Sprechen zu übernehmen, das war es, was ich daraus verstanden habe.

 

Das Wesen schaute mich an und stellte mir eine Frage: „Was hast Du im Leben vollbracht, das im Lichte dessen Bestand hat?“ Was war der Sinn des Lebens überhaupt? Der Ort an dem ich stand, machte mir klar, dass der Sinn des Lebens darin besteht, zu lieben und zu lernen. Das letzte Hemd hat keine Taschen. Jeder hat mindestens eine Eigenschaft, die der andere nicht hat, jeder hat die Fähigkeit Gutes zu bewirken. Wo ergänzen wir uns? Wo helfen wir uns gegenseitig weiter? Jeder Mensch hat eine Aufgabe. Was ist meine?

 

Plötzlich wachte ich mit einem Schock auf und zitterte am ganzen Körper. Es hat einige Stunden gedauert, bis ich zu mir kam. Es war Zeit, neu anzufangen.

 

Aufruf:

Ich suche Menschen, die auch eine Nahtoderfahrung gemacht haben, um mich mit ihnen auszutauschen. So fantastisch dieses Erlebnis klingt, bringt es auch erhebliche, große Schwierigkeiten mit sich.

 

Wie ordne ich dieses Erlebte in mein Leben ein? Wie gehe ich damit um? Was für Auswirkungen hat es für mich, mein Umfeld und auf meine Zukunft. Was ist meine Aufgabe? Manchmal zweifle und verzweifle ich an diesem Erlebnis. Um mich nicht länger allein damit zu fühlen, such ich Menschen, die auch dasselbe oder eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. Vielleicht können wir gemeinsam etwas bewirken und etwas hinterlassen, was Bestand hat.

 

Kontakt:

ist möglich über KISS, Tel. 0561/92005-5399 oder Mail: kiss@stadt-kassel.de. Ich melde mich dann bei den Interessent/innen, um weiteres zu besprechen.

 

(zur ausführlichen Fassung (pdf))

 

Phenylketonurie

Deutsche Interessengemeinschaft Phenylketonurie -

DIG PKU e.V. - Regionalgruppe Hessen -Nord

Die „DIG-PKU“ entstand 1975 als Zusammenschluss von 8 Elternpaaren, bei deren Kindern PKU diagnostiziert worden war und gehört damit zu den ältesten „Eltern-Selbsthilfe-Organisationen“ in Deutschland. Heute hat die DIG-PKU ca. 1.730 Mitglieder. Sie betreut PKU-Betroffene aber auch Betroffene mit verwandten Stoffwechselstörungen, wie Organacidämien, Homocystinurie, Nichtketotische Hyperglyzinämie und Tyrosinose. Nicht nur Betroffenen, sondern auch Fachkräften steht die DIG PKU als kompetenter Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite.

 

Eines von 1000 bis 2000 Neugeborenen kommt mit einer sog. "angeborenen" Stoffwechselstörung, die es von seinen Eltern ererbt hat, zur Welt. Aufgrund einer Störung ist das Enzym, welches das in allen „lebensnotwendigen“ Nahrungsmitteln enthaltende Phenylalanin umwandelt, gar nicht oder nur teilweise aktiv. Dadurch häuft sich Phenylalanin in Blut und Geweben an und verursacht eine Hirnschädigung, wenn die PKU nicht in den ersten Lebenswochen entdeckt und sofort behandelt wird. In Deutschland und in vielen anderen Ländern gibt es glücklicherweise ein "Neugeborenen-Screening", das am 3. bis 5. Lebenstag alle Neugeborenen erfasst. Mittels einiger weniger Blutstropfen kann schon frühzeitig festgestellt werden, ob ein Baby von PKU betroffen ist.

 

Bisher - und sicher auch noch in absehbarer Zukunft - besteht bei der überwiegenden Mehrzahl der Betroffenen die einzige Behandlungsmöglichkeit in einer "phenylalaninarmen Diät". Ein nicht unwesentlicher Teil der Arbeit der DIG-PKU besteht deshalb in Produktinformationen über Spezialpräparate und eiweißarme Lebensmittel, z.B.  ganz praktisch in Kochkursen, bei Fachvorträgen und bei Seminaren für Betroffene aller Altersgruppen und ihren Familien.

 

Die Regionalgruppe Hessen-Nord tritt sich 5-6mal im Jahr nach Absprache zum Erfahrungsaustausch. Wilkommen sind sowohl Eltern betroffener Kinder, die Kinder selbst und auch erwachsene Betroffene.

 

Kontakt: Anja Gall,  Tel. 0561/711702 oder Mail: a.gall@gall-net.de

 

Linktip:www.dig-pku.de

 

 

Psychose

 

Selbsthilfegruppe für Menschen mit Psychoseerfahrung

Diese Selbsthilfegruppe wendet sich an Menschen, die eine Psychose hatten und den Wunsch haben, sich darüber auszutauschen. Ziel ist es, Wege im Umgang mit dem Erlebten zu finden, dies zu verarbeiten und in den persönlichen den Alltag zu integrieren. Die Gruppe ist gedacht als Hilfestellung an Menschen, die sich über ihr individuelles Erleben austauschen möchten und den Kontakt zu anderen Betroffenen suchen.

Sie soll ein Forum bieten, in dem zwanglos über die Ursachen, das Erleben, Auslöser und Verlauf der eigenen Psychose(n) gesprochen werden kann. Es soll angeregt werden, dieses Erlebnis oder diese Erlebnisse positiv in den Alltag zu integrieren und darüber zu sprechen, wie sich der Alltag vor der Psychose vom Alltag nach der Psychose im positiven Sinne unterscheiden kann. 

Als weitere interessante Themen sind vorstellbar ein Austausch über Alltagsbewältigung, Notfallplan, Medikamente, Ärzte, Therapeuten und Kliniken, durch die ein individueller Weg im Umgang mit der Krankheit gefunden werden kann.

Die Gruppe sucht zur Zeit noch weitere Mitglieder, um evtl. Ende Januar 2012 zu starten. Treffen sind dann geplant für montags von 17 bis 19 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel.

Infos und Anmeldung bei KISS, Tel. 0561/ 92005-5399 oder kiss@stadt-kassel.de

 

 

Rheuma

Kinderrheuma Treffpunkt Kassel

Rheuma bei Kindern?

Diese Frage hören Eltern erkrankter Kinder immer wieder. In Deutschland gibt es jährlich etwa 2000 – 3000 Neuerkrankungen Kinder und Jugendlicher an  Kinderrheuma.

Das ist eine Entzündung an den Gelenken, kann aber auch die inneren Organe befallen. Typisch sind Gelenkschwellungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Die Behandlung dieser Entzündung erfordert meist Medikamente und eine intensive physikalische Therapie.

Oft können die Kinder sowohl im Schulsport als auch bei anderen Aktivitäten nicht mit ihren Klassenkameraden mithalten, sie haben Schmerzen, müssen mit den Nebenwirkungen der Medikamente klarkommen, haben viele Fehlzeiten, fühlen sich  oftmals ausgeschlossen.

Andererseits – da man die rheumatische Erkrankung nicht gleich sehen kann – fehlt in Schule und Umfeld oft das Verständnis für die Problematik der Kinder.

 In der Gruppe wollen wir uns über unsere Erfahrungen, Probleme, Hilfen und unseren eigenen Umgang mit der Erkrankung austauschen.

Vierteljährliche Treffen im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Sara-Nußbaum-Raumsind angedacht, Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 Kontakt: Sabina Klein, Tel. 0561/819247 oder  kassel@kinderrheuma.com

 

 

Schilddrüsenerkrankungen

Selbsthilfegruppe für Schilddrüsenerkrankte Kassel

Wenn die Schilddrüse nicht richtig funktioniert, geraten Körper und Seele aus der Bahn. Je nach Art der Erkrankung nehmen Betroffene zu oder ab, ihnen ist heiß oder kalt, sie sind nervös und aggressiv oder ständig müde und niedergeschlagen. Bei manchen Betroffenen geht das über Jahre so, bis die richtige Diagnose und eine wirksame Behandlungsmethode herausgefunden wird.  Hilfreich und entlastend kann es sein, sich in so einer Situation mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Deshalb hat sich am 4. März 2009 in Kassel eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Schilddrüsenproblemen gegründet. Hierzu zählen Schilddrüsenveränderungen, (Kropf, Knoten, Zysten), die Unterfunktion, die Überfunktion (auch Morbus Basedow), Schilddrüsenentzündungen (auch Hashimoto) und Schilddrüsenkrebs.

In den einmal monatlich stattfindenden Gruppentreffen findet ein offener Erfahrungsaustausch in vertraulichem Rahmen statt. Dabei geht es um den Umgang mit der Erkrankung und den Lebensveränderungen, die die Erkrankung mit sich bringt, um Erfahrungen mit unterschiedlichen Behandlungsmethoden und um gegenseitiges Verständnis und Unterstützung.

Zeit: Jeden ersten Mittwoch im Monat, 17.30 Uhr im KISS Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Sara-Nussbaum-Raum.

Weitere Informationen über KISS, Tel. 0561/ 92005-5399

 

Schilddrüsenkrebs

Ohne Schilddrüse leben e.V. - Bundesverband Schilddrüsenkrebs / Regionalgruppe Nordhessen

Wir sind eine offene Gruppe für Betroffene mit Schilddrüsenkrebs, die sich auf Bedarf und nach Absprache trifft.

Unter dem Dach des Vereins „Ohne Schilddrüse leben e.V. – Bundesverband Schilddrüsenkrebs“ soll die Regionalgruppe Nordhessen Raum bieten für einen persönlichen Erfahrungs- und Informationsaustausch für Menschen mit Schilddrüsenkrebs. Behandlungsmöglichkeiten, Medikamenteneinnahme, Schwerbehinderteneigenschaft und vieles mehr werden die Themen sein.

Schilddrüsenkrebs gehört zu den seltenen Krebserkrankungen. Die Therapie besteht meist aus der chirurgischen Entfernung der Schilddrüse und einer anschließenden Radiojodtherapie beim papillären und follikulären Schilddrüsenkrebs. Behandlung und Nachsorge unterscheiden sich zum Teil erheblich von anderen Krebserkrankungen und auch anderen Schilddrüsenerkrankungen. In der lebenslangen Nachsorge sind Endokrinologen und Nuklearmediziner mit dem Schwerpunkt Schilddrüse die zuständigen Fachärzte und nicht wie bei anderen Krebsarten die Onkologen.

Neben dem Informations- und Erfahrungsaustauschangebot unseres Bundesverbandes auf www.sd-krebs.de , bieten wir ein regionales Angebot für den persönlichen Erfahrungs- und Informationsaustausch an.

Der Verein „Ohne Schilddrüse leben e.V. – Bundesverband Schilddrüsenkrebs“ ist Mitglied in der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen e.V. (ACHSE), der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (BAG-Selbsthilfe), der Thyroid Federation International (TFI) und der Thyroid Cancer Alliance (TCA) und wird durch die Deutsche Krebshilfe (DKH) gefördert.

Betroffene, die Interesse an Gruppentreffen in Nordhessen haben, melden sich unter:

Bernd R.: Tel. 0172 - 51 432 90, Mail: berndr@sd-krebs.de; www.sd-krebs.de/kassel

oder bei KISS, Tel. 0561/92005-5399; Mail: kiss@stadt-kassel.de

 

Schlaganfall

Elternselbsthilfegruppe Schlaganfallkinder

Erfahrungs- und Informationsaustausch für Eltern von Kindern, die einen Schlaganfall hatten, ist das Ziel dieser Selbsthilfegruppe, die von der Deutschen Schlaganfallhilfe unterstützt wird.

Die Treffen finden vierteljährlich, Samstags 14 Uhr im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, statt. Die Räumlichkeiten sind behinderten- und rollstuhlgerecht.

Während sich die Erwachsenen im Gespräch austauschen, ist eine Betreuung für die Kinder im Nebenraum gewährleistet (bitte Spielzeug mitbringen).

Kontakt zur Gruppengründerin über KISS, Tel. 0561/92005-5399 oder SHG.Kassel@gmx.de.

 

 

Schüchterne Menschen

"Mit Schüchternheit leben"

An alle Schüchternen, Schweigsamen und Stillen,

wie wäre es, gemeinsam mit mir eine Gruppe zu gründen, in der wir uns in entspannter Atmosphäre austauschen und auch gemeinsam schweigen können?

Über Folgendes könnten wir miteinander sprechen:

Geplant ist ein wöchentliches Treffen.

Nach einer Phase des Kennenlernens ist angedacht, die Gruppe zu schließen.

Interessenten melden sich bei KISS, Tel. 0561/92005-5399.

 

Bis bald.

 

 

Seelische Gewalt

Seelische und sexualisierte Gewalt in Partnerschaften

Selbsthilfegruppe für Frauen

Wenn man über Gewalt in einer Ehe oder Partnerschaft spricht, denken viele an körperliche Verletzungen durch Schläge oder Tritte. Aber es gibt auch die seelische Gewalt mit den gleichen schmerzhaften Folgen für die Seele. Dabei geht es in Partnerschaften meist um Macht und Kontrolle - durch Bedrohung, Überwachung, Erpressung, Eifersucht, Isolation werden meist die Frauen in der Beziehung zum erwünschten Verhalten gebracht. Auch sexuelle Grenzverletzungen sind nicht selten. Frauen ertragen dabei Vieles, oft fällt es Ihnen schwer, sich aus der zerstörerischen Beziehung zu lösen. Sie suchen die Fehler zuerst bei sich, oder ziehen sich mit Scham zurück.

Eine neue Frauenselbsthilfegruppe zum Thema „Seelische und sexualisierte Gewalt in Partnerschaften“ lädt betroffene Frauen nun zu Erfahrungsaustausch und gegenseitiger Unterstützung in geschützter Atmosphäre ein. Das erste Treffen hat am Mittwoch, 11. Mai, 20 Uhr stattgefunden. Die weitere Treffen sind jeweils am 2. und am 4. Mittwoch im Monat, 20 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung und weitere Infos bei KISS, Tel. 92005-5399. Alle Angaben werden vertraulich und auch anonym behandelt.

 

Sektenaussteiger

Sektenaussteiger Selbsthilfegruppe Kassel

Die Gruppe ist für Menschen gedacht, die in destruktiven Glaubensgemeinschaften eingebunden waren und nun nach neuen Perspektiven für ihr weiteres Leben suchen.

In der Gruppe soll ein Erfahrungsaustausch stattfinden, um die Vergangenheit zu bewältigen und neue Wege zu finden.

Ziele können sein z.B.:

Es werden weiterhin Interessent/innen für Gruppentreffen gesammelt. Bisher kam leider keine Gruppe zustande.

Nähere Informationen über KISS, Tel. 0561/92005-5399 oder kiss@stadt-kassel.de

Linktipps:

http://sektenaussteiger.blog.de

http://sektenaussteiger.blog.de

 

www.relinfo.ch

www.sinus-ffm.de

 

 

Sexsucht

Sexsuchtselbsthilfegruppe für Männer

Süchtig nach Sex? Wie kommt man davon los?

Vielleicht werden Sie sich fragen: Sex ist doch eigentlich was Schönes. Woher dann der Leidensdruck?

Es kommt daher, dass bei einigen Menschen Sex nicht etwas ist, das man haben kann und darf, sondern das man haben  m u s s !   Die Gedanken kreisen in viel stärkerem Maße als bei Menschen mit gesunder Sexualität um dieses eine Thema, ein großer Teil des Lebens wird danach ausgerichtet und davon bestimmt.

Zunächst merkt man vielleicht gar nichts davon, dass man in diesem Punkte anders ist und empfindet es als noch "normale" Variante menschlichen Sexualerlebens. Man merkt es höchstens dann, wenn man einmal den Versuch macht, eine Weile sexuell abstinent zu sein. Dann wird das Leben plötzlich grau, öde, leer und trostlos, bis hin zum Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Unerträglichkeit. Schließlich wird man alles daran setzen, um wieder an sexuelle Erlebnisse zu kommen, sei es mit sich selbst, mit Sexualpartnern oder mit Sex im Internet.

In der medizinischen Terminologie wird man den Begriff "Sexsucht" als Diagnose vergeblich suchen. Dennoch ist es für Betroffene sinnvoll, von "Sucht" zu sprechen, weil wichtige Suchtmerkmale vorhanden sind, wie etwa die starke Abhängigkeit, die Tendenz zur Intensitätssteigerung, der Zwang, sich über alle Maßen damit zu beschäftigen und die Unfähigkeit, sich zu befreien.

Das Schlimmste und Schmerzlichste der süchtigen Sexualität sind allerdings die schwerwiegenden Langzeitfolgen: Die Liebesfähigkeit allgemein und die Fähigkeit, eine harmonische Partnerbeziehung herzustellen, werden schwer beschädigt. Immer wieder gehen Liebesbeziehungen, die sich anfangs ganz "normal" und hoffnungsvoll anmuteten, nach einem, zwei oder mehreren Jahren kaputt, und es kommt zu schmerzlichen Trennungen, weil man nicht (mehr) in der Lage ist, Lust und Vertrautheit, Sexualität und Liebe zu verbinden und mit dem Partner gemeinsam zu erleben.

Man fügt sich nicht nur selbst, sondern auch seinen Liebespartnern immer wieder schweres und lang anhaltendes Leid zu, bis man irgendwann einmal zu verstehen beginnt, dass die Hoffnung, "beim nächsten Mal wird es schon besser werden, wenn ich nur erst einmal die richtige Partnerin gefunden habe", trügerisch ist und das Problem nur verlängert und festigt.

 Die Idee zur Gründung einer Selbsthilfegruppe für Männer, deren Sexualität den Charakter eines Suchtverhaltens hat oder zu haben droht, stammt von jemandem, der aus persönlichem Leidensdruck heraus den Weg eingeschlagen hat, sein Liebes- und Sexualerleben neu zu lernen und dabei im Gespräch und Austausch mit Menschen, die ähnliche Probleme haben, Unterstützung, Hilfe und Klarheit sucht.

Wer sich angesprochen fühlt und von seinem Problem loskommen will, ist in der "Sexsucht Selbsthilfegruppe für Männer" herzlich willkommen.

 Was soll mit dieser Selbsthilfegruppe erreicht werden?

- Man kann über ein Problem reden, über das man nicht mit "Jedem" sprechen kann oder will.

- Es ist nützlich zu erfahren, wie andere Betroffene mit dem Problem umgehen und wie sie es erleben.

- Die Erfahrung, dass man mit seinem Problem nicht allein ist, kann sehr hilfreich sein.

- Das Zusammensein mit Menschen ähnlicher Problematik gibt das Gefühl der Stärke und Solidarität.

- Die Gruppe kann Schutz, Sicherheit und auch ein wenig Trost in schwieriger Lebenssituation bieten.

- Die Gruppe kann Rat und Unterstützung bei der Problembewältigung geben.

- Die Gruppe bietet Unterstützung bei Abstinenzvorhaben.

 Was kann die SHG nicht?

- Sie kann nicht eine professionelle (Psycho)Therapie ersetzen.

- Sie kann einem die Entscheidung, ob man wirklich etwas ändern will, nicht abnehmen.

Gruppentreffen:

Die Gruppe ist Anfang April 2011 gestartet und trifft sich 14tägig, freitags 19.30 Uhr, im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel, 3. Stock, Felix-Blumenefeld-Raum.

Weitere Informationen bei KISS, Tel. 0561/92005-5399.

 

 

Spina bifida/ Hydrocephalus

ASBH - Arbeitsgemeinschaft Spina bifida /Hydrocephalus Kassel / Nordhessen

Wir sind Selbstbetroffene und Eltern von Kindern mit Handicaps" durch Spina bifida und Hydrocephalus. Wir haben festgestellt, dass in Nordhessen und den angrenzenden Bundesländern eine große Anzahl von Menschen mit sehr ähnlichen Problemen nicht zusammen finden. Wir möchten uns mit anderen Betroffenen treffen, um uns nicht mehr mit den selben Fragen alleingelassen zu fühlen, sondern um "gemeinsame" Probleme zu bewältigen und Erfahrungen auszutauschen.

Wir wollen miteinander reden, gemeinsam Spaß haben und zusammen für geeignete Kindergartenplätze, Integrationsklassen, Arbeitsplätze und unseren sozialen Status in der Gesellschaft kämpfen.

Wir bieten:
einen Stammtisch, vierteljährlich
Adressenaustausch von Ärzten und Therapeuten
allgemeinen Erfahrungsaustausch
medizinische und rechtliche Fachseminare

Wir suchen Menschen, die sich mit uns gemeinsam auf den Weg machen...

Kontakt:

   Wassiliki Bousabeur
   Karlsbader Str. 7   
   34134 Kassel
   Tel. 0561/8908893

Für Hydrocephalusbetroffene:

    Frau Brumby-Helmtag
    Hinter den Höfen 13
    34369 Hofgeismar
    Tel. 05671/6438

E-Mail:asbh-kassel@web.de

Internet: www.asbh.de

 

 

Suizid

Selbsthilfegruppe für Angehörige nach Suizid Kassel

Wenn ein nahe stehender Mensch sich das Leben genommen hat,

  • ist nichts mehr, wie es mal war

  • bricht ein Chaos der Gefühle und Gedanken herein

  • ist die Trauer häufig begleitet von Hilflosigkeit, Verunsicherung, Schuldgefühlen, Wut und dem Infragestellen des bisherigen Lebens

  • stellt man fest, dass Suizid auch heute noch ein gesellschaftliches Tabuthema ist

  • schweigen Betroffene häufig, ziehen sich zurück und sind mit ihrem Schmerz und ihrer Verwirrung allein gelassen.

In der Selbsthilfegruppe für Angehörige nach Suizid können wir nichts ungeschehen machen, aber wir können mit anderen Menschen, die auch einen solchen Verlust erlebt haben,..

  • Erfahrungen teilen

  • Fragen und Gefühlen Raum geben

  • Verständnis und Unterstützung erfahren

  • Isolation durchbrechen und neue Kontakte knüpfen

Gruppentreffen:

Ab 12. Dezember 2011 jeden zweiten Montag im Monat, 20 Uhr,

im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Wilhelmshöher Allee 32A, Kassel.

Nächster Termin: 13. Februar 2012.

 

Schön wäre es, wenn Sie vor ihrem ersten Besuch in der Gruppe telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen würden.

 

Kontakt:

über KISS, Tel. 0561/92005-5399, Mail: kiss@stadt-kassel.de

 

Linktipp:

Weitere Informationen inhaltlicher Art finden Sie auch auf den Seiten des Bundesverbandes Angehörige um Suizid "AGUS" unter: www.agus-selbsthilfe.de

 

 

Syringomyelie

Deutsche Syringomyelie und Chiari Malinformation e.V.

Eine Kurzbeschreibung:

Die Syringomyelie ist eine seltene Erkrankung des Rückenmarks. In der grauen Substanz des Rückenmarks bilden sich mit Flüssigkeit gefüllte  Hohlräume (Syrinx), die die umliegenden Rückenmarkstrukturen verdrängen und zerstören. Das führt zu den verschiedensten Funktionsausfällen bei den Patienten, je nach der zerstörten Region des Rückenmarks: Verschiedenste neuropathische Schmerzen, Lähmungen, Muskelschwäche (Rollstuhl), Kribbeln, Sensibilitätsstörungen der Haut mit Verlust des Kälte-Wärme-Empfindens, Gang- und Koordinationsstörungen, Balanceprobleme, Blasen und Darminkontinenz, etc..

 Die Syringomyelie ist die Folge anderer Erkrankungen wie der Chiari Malformation. Diese ist eine embryonale Entwicklungsstörung, bei der in der hinteren Schädelgrube nicht genügend Platz für das Hinterhirn ist. Dies drückt nach unten in den Übergang zwischen Schädel und Wirbelsäule und verstopft das Hinterhauptloch. Dadurch wird die Zirkulation der Nervenflüssigkeit behindert oder unterbunden, was zur Syringomyelie führen kann. Aber auch Verletzungen oder Tumore können eine Syringomyelie zur Folge haben.

 Wegen der unterschiedlichen Krankheitserscheinungen ist die Diagnose äußerst schwierig. Diese ist heute mit Kernspintomographie klar zu treffen. Da die Krankheit so selten ist – etwa 6000 Patienten in Deutschland –  gibt es häufig falsche Behandlungen und eine Wanderung der Patienten von Arzt zu Arzt (Ärzteodysse). Die Chiari Malformation ist oft operabel, die Syringomyelie aber bleibt und ist damit chronisch.

Betroffene aus Nordhessen und Umgebung mit Interesse an einem Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen können sich melden bei:

 

René Schwind,
Tel. 0561/50379260

Email: rene.schwind@dscm-ev.de     

 
www.dscm-ev.de
www.deutsche-syringomyelie.de

 

Transidentität und Intersexualität

 

TS and Friends

Selbsthilfegruppe transidenter und intersexueller Menschen, die sich nicht dem angeborenen Geschlecht zu gehörig fühlen.

Seit August 2011 gibt es in Kassel eine SHG, die für Menschen mit den gleichen Sorgen und Nöten Ansprechpartner suchen. Wir sind eine Selbsthilfegruppe im Sinne einer Interessengemeinschaft transidenter sowie intersexueller Menschen (Mann zu Frau und Frau zu Mann) und Hilfesuchenden, die Erfahrungen austauschen und sammeln möchten.

Wir helfen einander wo wir gefragt erden und wir erlauben jeder und jedem, so zu sein, wie er oder sie es gerade braucht. Mensch sein: das ist es, was wir uns hier immer wieder erarbeiten wollen.

Die Treffen finden jeweils im 4-Wochen-Rhythmus, sonntags um 19 Uhr statt. Genaue Termine sind über KISS oder über unsere Homepage zu erfahren.

Wir freuen uns immer wieder, neue Gesichter und Menschen kennen zu lernen. Unsere gemeinsamen Erfahrungen zeigen, dass das Kennenlernen von anderen Betroffenen jedem eine große Hilfe sein kann.

Kontakt über KISS, Tel. 0561/92005-5399 oder Mail: kiss@stadt-kassel.de

Linktipp: http://tsandfriends-shgks.beepworld.de/

 

 

Turner-Syndrom

Erfahrungsaustausch für betroffene Frauen in Nordhessen

Das Ullrich-Turner-Syndrom (oder auch nur Turner-Syndrom genannt) ist eine Chromosomenanomalie, von der in der Regel Mädchen und Frauen betroffen sind. Mit 1:2000 bis 1:2500 Mädchengeburten tritt es damit relativ häufig auf.

In einer Gruppe für Betroffene kann gemeinsam gesprochen werden etwa über diese

Themen:

  • Diagnoseverarbeitung,
  • Therapieerfahrungen,
  • Alltagsbewältigung bei verschiedenen körperlichen Einschränkungen und gesundheitlichen Problemen,
  • Partnerschaft und Familie
  • Selbstwertgefühl und berufliche Integration.

Gruppentreffen nach Absprache.

Kontakt: Katrin Blaschke

über KISS,  Tel.: 0561/92005-5399 oder E-mail: kiss@stadt-kassel.de.

Weitere Informationen bietet die Turner-Syndrom-Vereinigung Deutschland e.V.

im Internet unter www.turner-syndrom.de.