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Was sind Selbsthilfegruppen?

Selbsthilfegruppen

von A-Z

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Kontakt zur KISS

Veranstaltungshinweise

 

Spendenkonto der KISS
Kto.-Nr. 11099
bei der Kasseler Sparkasse
(BLZ 52050353)

 

 

Finanzielle Förderung von Selbsthilfegruppen

 

1. Pauschale Selbsthilfeförderung

Die GKV, die Gemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen Hessen vergibt Pauschalfördermittel aus einem gemeinsamen Topf.

Selbsthilfegruppen mit Themen rund um die Gesundheit (Chronische Erkrankungen und Behinderungen), die älter als ein Jahr sind, 6 oder mehr Mitglieder haben, sich regelmäßig treffen und offen für Neue sind, können Anträge auf Pauschalförderung nach §20c SGB V  bei der Gemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen Hessen stellen.  Antragsfrist  ist am 31. März 2016. Anträge für 2017 werden im Dezember 2016 an alle Gruppen per Post versandt, die am Förderverfahren teilgenommen haben. Erstantragsteller finden die Formulare dann hier oder auf der Seite der GKV-Fördergemeinschaft der gesetztlichen Krankenkassen Hessen. 

Neue Selbsthilfegruppen können seit diesem Jahr bereits nach 3 Monaten nachgewiesener Existenz (Bescheinigung Selbsthilfekontaktstelle) und bei Erfüllung der o.g. Kriterien eine Pauschalförderung beantragen.

Förderkriterien 2016

 

 

Antrag Pauschalförderung 2016

GKV-Pauschalförderantrag bis 300 Euro (inkl. Datenverwendungserklärung)

GKV Pauschalförderantrag ab 301 Euro (inkl. Verwendungsnachweis u. Formular Tätigkeitsbereicht (ab 701 Euro))

GKV Erstantrag Pauschalförderung


 

 

 

Projektförderung,  individuell bei einzelnen Krankenkassen

Über das ganze Jahr verteilt können auch bestimmte Projekte individuell von einzelnen Krankenkassen gefördert werden (individuelle Projektförderung). Projekte sind einmalig entstehende Kosten für abgrenzbare Tätigkeiten, hierzu zählen z.B.

der Druck von Flyern und Plakaten

Standmieten bei Infotagen

Honorar- und Fahrtkosten für Referenten

u.a.

 

Vor der Antragstellung sollte Projektidee und Finanzierung mit dem zuständigen Sachbearbeiter der Krankenkasse besprochen werden. Die Kassen erwarten bei der Projektförderung im Gegenzug, dass Sie als Förderer benannt werden, bzw. dass ihr Logo auf dem Produkt erscheint.

Die AOK in Bad Homburg nimmt alle Projektförderanträge für die AOK Hessen entgegen.

Der VdEK-Landesverband in Frankfurt nimmt für einige der Ersatzkassen TK, DAK und HEK die Projektförderanträge entgegen, andere Ersatzkassen wollen die Anträge selbst bearbeiten

Das BKK Regionalbüro Nordhessen in Kassel nimmt die Anträge für alle im BKK-Landesverband Hessen organisierten BKKs entgegen. Auch hier gibt es BKKs, die direkt angesprochen werden wollen.

Über Ausnahmen und Einzelheiten muss man "individuell" verhandeln. Es gibt keine Antragsfristen. Grundsätzlich gilt, je früher im Jahr, desto besser. Jede Krankenkasse hat ein eigenes Antragsformular.

Ansprechpartnerliste

für die kassenindividuelle Projektförderung

 

 2. Förderrat der Kasseler Selbsthilfegruppen

Alle Projekte von Selbsthilfegruppen, die nicht von Krankenkassen gefördert werden, können aus dem Topf des Förderrates einen Zuschuss erhalten. Hierzu zählen alle Projekte von Gruppen, die kein Gesundheitsthema haben oder noch kein Jahr alt sind, sowie generell Projekte von allen Gruppen wie Kosten für Fortbildungen, Seminar- und Kongresskosten für Selbsthilfegruppenleiter/innen, die Teilnahme an Arzt-Patienten-Seminaren und die Bezuschussung von Fahrten zu Zielen, die für die Selbsthilfegruppenarbeit interessant sind. Bedingung ist stets, dass die Projekte im Zusammenhang mit der Arbeit der Selbsthilfegruppe stehen und keinen reinen Freizeitcharakter haben. Maximale Förderhöhe: pro Gruppe im Jahr 500 Euro, pro Maßnahme 300 Euro. Pauschale Starthilfe für Neue Selbsthilfegruppen: 50 Euro. Unterstützung zum Ausfüllen der Anträge gibt es bei KISS. Der Antrag kann nur im Vorhinein gestellt werden.

Die nächste Sitzung des Förderrats findet am Mi. 31. Mai  2017 statt.

Weitere Infos zum Förderrat

(Satzung, Antrag, Mitglieder, nächste Sitzung usw.)

 

3. Land Hessen

Die finanzielle Förderung von Selbsthilfegruppen des Landes Hessen wurden im Zuge der Sparmaßnahmen "Operation Sichere Zukunft" im Jahr 2004  gestrichen. Ausnahme: die Suchtselbsthilfe.